Ich bin der Herr, dein Gott,
	Dem alle Dinge offenbar sind,
	Der aller Herz und Verstand prüft.
	Außerhalb meines gegebenen Rahmens
	Besteht kein dauerhaftes Leben
	Und ich verlange Rechenschaft
	Von Handlungen und Gedanken.

	Wie ich Wahrheit in Liebe zeige,
	In der Einheit aller Menschen,
	Erkennt ihr Verstand und Wahrheit
	Nur mit Güte im Herzen.

	Die eine Ähre Weizen erforschen,
	Testen und pflanzen ein Feld,
	Um Nachbarstädte zu ernähren.

	Die einen Funken Schönheit fassen,
	Rein in Überlegung, Auge, Mittel,
	Ermutigt, berichten weit.

	Beides Bilder meines Reiches,
	Aber keiner erhört mein Wort,
	Außer im Geiste der Demut.


	Im Überschreiten meines Rahmens
	Wird Freude durch Lüge gebrochen,
	Selbstbetrug verfälscht Argumente,
	Hohe Pläne vernichten sich selbst.

	Und Worte verzerren sich zu Schreie,
	Katastrophen ersticken den Planeten,

	Und Schweigen alleine bleibt.
 
 



Udo Frentzen 1991 - 2012